Wir aber ein großes Ziel dicht vor Augen!

Keine negative Überraschung beim freiwilligen Absteiger
Artikel vom 8. Mai 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Nach den jüngsten Ausrutschern unserer Konkurrenten im Rennen um den möglichen Ligaaufstieg bietet sich uns in den verbleibenden Wochen eine große Chance: Die Relegationsspiele zur Verbandsliga-Teilnahme in der kommenden Saison sind wieder in greifbare Nähe gerückt.
Der SV Hermersberg musste sowohl am vergangenen Wochenende als auch am Freitagabend Niederlagen hinnehmen, während der SC Hauenstein zuletzt ebenfalls mehrfach Punkte liegen ließ. Gewinnen wir unsere letzten drei Ligaspiele, haben wir unser großes Ziel erreicht. Dennoch verspüren wir vor den kommenden Aufgaben keinen übermäßigen Druck, sondern vielmehr Vorfreude und positive Spannung.
Gerade deshalb gilt es jedoch, die Partie bei den SF Bundenthal mit höchster Konzentration anzugehen. Der beeindruckende 3:2-Auswärtssieg der Gastgeber beim SC Hauenstein am vergangenen Sonntag unterstreicht eindrucksvoll, mit welcher Leidenschaft und Unbekümmertheit die Mannschaft trotz des bereits angekündigten Rückzugs in die unterste Spielklasse aufgrund von Spielermangel auftritt. Bundenthal besitzt weiterhin die Qualität und Mentalität, jedem Gegner gefährlich werden zu können. Die Art und Weise, wie der Verein mit seiner schwierigen sportlichen Situation umgeht, verdient größten Respekt. Mit einem breiter aufgestellten Spielerkader hätte dieser sportliche Absturz vermutlich verhindert werden können.
Unsere SG hat in der Vorwoche erneut gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit enormem Einsatzwillen, großer Laufbereitschaft und einer imponierenden taktischen Ausrichtung überzeugte das Team vor allem durch seine variablen Rotationen im Spielaufbau und seine geschlossene mannschaftliche Leistung.
Personell könnte Marc-André Schneider nach seiner privaten Verhinderung in der vergangenen Woche wieder in den Kader zurückkehren. Hinter dem Einsatz von Marc Giselbrecht steht nach einer erneuten Verletzung im Training noch ein Fragezeichen. Maurizio Lörsch wird aufgrund anhaltender Hüftprobleme erneut pausieren müssen.
