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Wir heißen alle Sportfreunde herzlich auf der Website der SG Meisenheim/Desloch-Jeckenbach willkommen. Auf dieser Website wollen wir die SG vorstellen und über aktuelle Ergebnisse im Verein berichten. Sollten Sie Anregungen, Kritik oder Fragen haben, so können Sie uns gerne eine E-Mail an die Adresse info@sg.meisenheim.de  schreiben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß !

 

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Topspiel !!

 

Samstag, 20. Oktober 15:30 in Meisenheim

 

          SG Meisenheim-Desloch/Jeckenbach : SV Rodenbach 

 

 

 

 

Sonntag, 21. Oktober 15:00 in Gutenberg

 

TuS Gutenberg : Meisenheim-Desl.-Jeck./Lausch. II

 

 

 

Sonntag, 21. Oktober 15:00 in Ebernburg

 

FC Ebernburg : Meisenheim-Desl.-Jeck./Lausch. III

 

 

 

          

 

 

   VfL Simmertal – SG Meisenheim/Desl./Jecken./Lausch. II 5:2 

 

Der Tabellenführer dominierte das Heimspiel. „In der ersten Hälfte waren wir klar überlegen und hatten fast 80 Prozent Ballbesitz. Leider haben wir es versäumt, in dieser Phase das zweite und dritte Tor nachzulegen“, analysierte VfL-Trainer Philipp Giegerich und ergänzte: „Nach der Pause haben wir dann zwar die Tore gemacht, jedoch haben wir zu früh einen Gang zurückgeschaltet. So konnten die Gäste zurück ins Spiel kommen. Insgesamt haben wir diesmal zu den richtigen Zeitpunkten die Tore gemacht und letztlich dadurch auch verdient gewonnen.“ Der Torfilm: 1:0 Dominik Frey (11.), 2:0 Tim Hein (48.), 3:0 Ricardo Ridder (58.), 3:1 Sven Sutor (63.), 3:2 Niklas Lalla (77.), 4:2 Daniel Speh (80.), 5:2 Hein (90.).

           

            Walter ist nicht zu stoppen

Leon Walter war der Mann des Tages beim 5:0 (2:0)-Sieg des Fußball-Landesligisten SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach gegen den FC Fehrbach. Vier Treffer erzielte der junge Stürmer, und das 1:0 legte er mustergültig auf.

„Wir haben noch ein paar weitere Dinger liegen gelassen. Aus meiner Sicht geht der Sieg auch in der Höhe in Ordnung“, sagte SGM-Trainer Andy Baumgartner. Doch so recht glücklich wirkte der Coach nicht bei seiner Spielanalyse. Er erklärte: „Dieser Sieg war teuer erkauft.“ In Maurizio Lörsch und Benjamin Schmell mussten zwei Schlüsselspieler der Meisenheimer frühzeitig vom Feld. Angesichts der langen Leidenszeit, die hinter Lörsch bereits liegt, schrillen direkt die Alarmglocken, wenn er sich erneut verletzt. „Es hat richtig geknallt. Wir müssen abwarten, was die Untersuchungen in dieser Woche ergeben“, erläuterte Baumgartner. Als sich Schmell nach 80 Minuten eine Blessur zuzog, war das Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft, sodass die Meisenheimer die Partie mit zehn Spielern beenden mussten. Das stellte allerdings aus Meisenheimer Sicht das kleinste Problem dar, da die SGM bereits mit 4:0 führte und Kapitän Felix Frantzmann taktisch so flexibel ist, dass er auch auf der Sechserposition agieren kann. Ein Ausfall von Schmell im Spitzenspiel nächsten Samstag gegen den SV Rodenbach ist die größere Sorge der Meisenheimer, zumal dann auch der Ausfall von Walter droht, der sich in dieser Woche einer Zahnoperation unterzieht.

Dabei ist Walter derzeit eigentlich unverzichtbar. Er traf in den vergangenen sechs Ligaspielen und nun zum ersten Mal vierfach. „Leon hat als Zielspieler so gut gespielt, wie es ihm die Spieler, die hinter ihm agiert haben, ermöglichten“, erläuterte Baumgartner. Ihn freute, dass sein Team die Treffer sehr schön herausgespielt hatte: „Die Fehrbacher hatten Probleme mit unserem großen Platz. Wir haben immer wieder über die Außen gespielt, sind hinter die Abwehr gelangt und haben dann gefährlich in die Mitte gepasst.“ Genau so entstand das 1:0 (12.), als Walter seinen Offensivkollegen Alexander Tiedtke bediente. Fünf Minuten später wurde Walter gefoult, schnappte sich das Leder und verwandelte den Strafstoß. In der Phase vor der Pause ließen die Meisenheimer die Fehrbacher zu häufig vor ihren Kasten kommen. „Das haben wir in der Pause angesprochen, und das haben die Jungs nach dem Seitenwechsel auch viel besser gemacht. Wir haben auch aus dem Spiel in Hüffelsheim gelernt und in Hälfte zwei weiter konzentriert nach vorne gespielt“, analysierte Baumgartner. Vor einer Woche hatte die SGM ein Pausen-2:0 noch verspielt und beim 2:2 erstmals Punkte abgegeben. Dieses Mal legte das Team nach dem Pausen-2:0 nach. Walter verbuchte einen Hattrick (52., 72., 85.) und verlängerte die außergewöhnliche Startserie der Meisenheimer, die aus den ersten zehn Partien neun Siege geholt haben. Kurz vor Schluss erhielt ein Fehrbacher noch die Gelb-Rote Karte. 

Ein getarnter Dosenöffner aus 65 Metern von Maurizio Lörsch: Meisenheim gewinnt beim SC Idar II 4:0

Dass ein Trainer trotz einer 0:4-Heimniederlage in einem Punktspiel mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden ist, dürfte äußerst selten vorkommen. Tomasz Kakala jedenfalls war zufrieden, nachdem der SC Idar-Oberstein II im Landesliga-Wiederholungsspiel gegen die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach eben mit 0:4 den Kürzeren gezogen hatte. „Die Jungs haben das wirklich gut gemacht“, lobte Kakala sein Team, ehe er feststellte: „Im Prinzip haben wir gar nicht viel zugelassen. Meisenheim hat viermal aufs Tor geschossen und viermal getroffen.“

Der SC-Trainer war freilich Sportsmann und auch Experte genug, um zu betonen: „Natürlich war Meisenheim die bessere Mannschaft, die, die fußballerisch dominant war. Meisenheim hat verdient gewonnen.“ Kakalas Analyse ist eigentlich gar nicht viel hinzuzufügen. Tatsächlich erwies sich seine Taktik, er ließ mit einer Fünferkette hinten, einer Viererkette davor und Florian Zimmer als Angriffsalleinunterhalter agieren, als im Prinzip sinnvoll gegen den Aufstiegsanwärter. Gegen die vielbeinige, tief stehende und auch aufopferungsvoll kämpfende SC-Deckung spielte Meisenheim zwar extrem dominant, fand aber oft den rechten Moment für den letzten Ball nicht, so dass das Team von Trainer Andy Baumgartner im Verhältnis zum Aufwand ziemlich wenig Abschlüsse verbuchen konnte.

Allerdings – gefährdet waren die Meisenheimer lange Zeit auch überhaupt nicht. Sie konnten nahezu ihre komplette Energie in dieses Abwehr-gegen-Angriff-Spiel stecken, und sie taten das, ohne Konzentration und Tempo zu verlieren. Nun können im Fußball ja Tore nicht nur nach gelungenen Passstafetten und anschließendem Eins-gegen-Eins-Duell mit dem Torwart erzielt werden, sondern beispielsweise auch durch kernige Schüsse. Bemerkenswert an der SG Meisenheim ist, dass die Mannschaft die gesamte Klaviatur der Chancenverwertung bespielen kann, oder sogar ohne Chance zu treffen vermag, weil die individuelle Klasse des einen oder anderen Akteurs zu außergewöhnlichen Leistungen im Stande ist. Genau das war der Grund, warum Meisenheim zur Pause 3:0 führte.

Zwölf Minuten lang war die SG angerannt, hatte kurz gepasst, lang geschlagen, diagonal gespielt, hatte Druck ausgeübt. Dann hatte Maurizio Lörsch gesehen, dass Julian Staudt, wie es sich für einen guten Torhüter gehört, relativ weit vor seinem Tor agierte. Und da streute der Meisenheimer Innenverteidiger aus gut 65 Metern Entfernung wieder einmal einen langen Ball ein – einen etwas längeren. Einen, der nicht zum Kopfballduell der letzten Idarer Verteidigungslinie mit dem Meisenheimer Sturm führte, einen, dessen Flugkurve sofort deutlich machte, dass er gefährlich für Torwart Staudt werden würde. Ein als langer Ball getarnter Torschuss also – von einem Klassemann mit entsprechenden Schießfertigkeiten mit purer Absicht gespielt. Der SC-Keeper brauchte einen Moment zu lang, um die Gefahr zu erkennen. Als Staudt endlich merkte, dass er gleich uralt aussehen würde, tat er es schon. Da half kein Rückwärtslaufen mehr. Lörschs Geschoss schlug hinter dem SC-Schlussmann zum Meisenheimer 1:0 ein, sozusagen ein 65-Meter-Dosenöffner. Ein wunderbares Tor, das umso schwerer wiegt, weil Lörsch ähnliches schon im Abbruchspiel, bei jenem nicht in die Wertung eingegangenen 5:0 gelungen war.

Auch das 2:0 unterstrich Meisenheims Klasse. Natürlich war Felix Holtermanns Kopfballabwehr in die Mitte nicht optimal, aber die Art und Weise, wie Leon Walter daraus das Tor machte, war es. Knallhart versenkte der Angreifer, der es vergangene Saison nicht so recht in den Oberligakader des SC geschafft hatte, den Ball (23.). Und auch das dritte Meisenheimer Tor gehörte in die Kategorie „herrlich“. Felix Frantzmann war 25 Meter zentral vor dem Kasten in Ballbesitz. Der Meisenheimer Kapitän beschleunigte noch einmal kurz und schoss. Wuchtig und unhaltbar rauschte die Kugel dreiviertelhoch zum 3:0 in die linke Ecke, wo das Netz sich aufbauschte (32.).

So kurios es sich anhört, der SC Idar II durfte zur Pause mit seiner Defensivleistung zufrieden sein, aber Meisenheim führte trotzdem hochverdient 3:0, nicht zuletzt, weil der SC-Ansatz einen Kritikpunkt nicht verhehlen konnte, den auch Kakala ansprach: „Wir haben vielleicht nicht konsequent und präzise genug umgeschaltet.“ Richtig gut zum Spiel hätte eine Zwei-Tore-Führung für Meisenheim gepasst, und beinahe hätte es auch 1:3 gestanden, aber Dennis Schröders Freistoß klatschte an den Pfosten (43.).

In der zweiten Hälfte drosselte Meisenheim, ganz Spitzenmannschaft, das Tempo. Die SG agierte etwas tiefer, und der SC Idar II kreuzte etwas häufiger vor dem SG-Tor auf. Einen vierten Torschuss brachten die Meisenheimer aber doch an. Die SC-Deckung hatte unzureichend auf Frantzmann abgewehrt. Der fackelte wieder nicht lange und netzte zum 4:0 ein (71.). Dabei blieb es, und tatsächlich durften beide Trainer trotz dieses deutlichen Resultats mit den Auftritten ihrer Mannschaft einverstanden sein. Kakala, weil sein SC-Team sich leidenschaftlich gegen ein Spitzenteam wehrte, und Baumgartner, weil seine Elf eben wie ein Spitzenteam auftrat – und zudem wunderbare Tore erzielte.

SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach/Lauschied II – SG Veldenzland 4:1 (2:0). 

 

„Es war ein gutes A-Klassen-Spiel, in dem wir gegen starke Gäste gut dagegengehalten haben. Die 2:0-Pausenführung war natürlich wichtig. Danach haben wir es leider verpasst, frühzeitig den Deckel drauf zu machen. Dennoch möchte ich diesmal explizit betonen, dass der Sieg absolut in Ordnung geht“, resümierte Ronny Hoffmann, der Trainer der Hausherren. Die Tore: 1:0 Niklas Lalla (3.), 2:0 Yannik Sutor (37.), 3:0 Lalla (54.), 3:1 Jochen Buss (62.), 4:1 Sutor (87.). Ein Akteur der Gäste sah in der 75. Minute die Gelb-Rote Karte.

      SGH bestraft SGM-Selbstsicherheit

Die Betreuer der SG Hüffelsheim/Niederhausen/Norheim hatten die Eckfahnen bereits eingesammelt. Ihre Mannschaft war längst jubelnd in alle Richtungen verstreut. Da tagten Spieler und Trainerstab der SG Meisenheim/ Desloch/Jeckenbach noch in Kreisform, die Stimme von Trainer Andy Baumgartner war lautstark zu vernehmen. Es bestand Redebedarf, schließlich hatten die SGM-Fußballer nach sieben Startsiegen erstmals in dieser Landesliga-Saison Punkte abgegeben. Das 2:2 (0:2) war genauso überraschend wie verdient für die aufopferungsvoll kämpfenden Hüffelsheimer.

Auch mit artistischen Einlagen, wie in dieser Szene von Max Mathern demonstriert, wehrten sich die Hüffelsheimer gegen Spitzenteam SG Meisenheim und Philipp Schneider. Vorne: Torschütze Andreas Strunk. Foto: Klaus CastorAuch mit artistischen Einlagen, wie in dieser Szene von Max Mathern demonstriert, wehrten sich die Hüffelsheimer gegen Spitzenteam SG Meisenheim und Philipp Schneider. Vorne: Torschütze Andreas Strunk.                                                                        Foto: Klaus Castor

 

„Die Führungsspieler der Hüffelsheimer waren meinen Führungsspielern überlegen. Dass Andreas Strunk und Jörg Schniering dann auch die Tore machen, ist bezeichnend. Ihr Auftreten war imponierend und der Ausgleich die logische Konsequenz. Das müssen wir dann auch einfach mal lobend anerkennen“, bilanzierte Baumgartner. Und auch sein Gegenüber, der SGH-Trainer Helmut Beisiegel, hatte in seinen beiden Leitwölfen den entscheidenden Faktor ausgemacht: „Andy Strunk und Jörg Schniering haben das Heft in der zweiten Hälfte in die Hand genommen. Und dafür brauchen wir die älteren Spieler.“

Das Bemerkenswerte an dem Ergebnis war der Spielverlauf. Die Meisenheimer bestimmten in Hälfte eins das Spiel zu 100 Prozent. „Da waren wir zu ängstlich“, erkannte Beisiegel. Allerdings nutzten die Gäste die gefühlten 80 Prozent Ballbesitz viel zu selten zu Chancen und (mehr) Toren. „Da muss viel mehr passieren“, ärgerte sich Baumgartner und ergänzte: „Da haben wir zu oft das Tempo verschleppt.“ Vieles erinnerte an ein Handballspiel. Der Ball lief viel durch die eigenen Reihen, aber es wurde der richtige Moment für eine Aktion verpasst. Zwei Ausnahmen: Philipp Schneider war um Akzente bemüht. Zudem erzeugten Diagonalbälle von rechts hinten nach links vorne Gefahr. Ein solcher leitete die Führung ein, die nicht ohne Grund Schneider erzielte, der den Ball humorlos unter die Latte donnerte (35.). Kurz darauf köpfte Leon Walter eine Freistoßflanke von Benjamin Schmell zum 2:0 in die Maschen.

Für viele war die Partie zu diesem Zeitpunkt gelaufen, schließlich ist den Meisenheimern das Konterspiel auf den Leib geschneidert, auch dank ihrer spielerischen Klasse. „Vielleicht waren sich die Meisenheimer etwas zu sicher, dass sie das in der zweiten Hälfte nach Hause bringen“, vermutete Beisiegel, der damit nicht falsch liegen dürfte, denn Baumgartner schob hinterher: „Wenn wir nur 80 Prozent bringen, verlieren wir auch gegen den Letzten.“ Letzter sind die Hüffelsheimer nicht, aber in Abstiegsgefahr. Wie viel Mentalität sie mitbringen, zeigten sie in einer zweiten Hälfte, die außergewöhnlich war. Mit viel Zweikampfstärke, mit viel Cleverness, aber auch mit fußballerischen Aktionen und vor allem mit einer Ausgebufftheit bei Standards erarbeiteten sich die Hüffelsheimer den Bonuspunkt. Nach einer Ecke von Johannes Balzer – herausgeholt vom 49-jährigen Martin Timm – köpfte Strunk ein (61.). „Da gab es klare Zuordnungen, aber nichts hat gestimmt“, schimpfte Baumgartner. Vor allem Walter hatte geschlafen. Beim 2:2 traf das auf die gesamte Hintermannschaft der Gäste zu. Bei einem langen Freistoß stand Schniering so frei, dass er den Ball herunterpflücken, sich zurechtlegen und abschließen konnte (81.).

Es waren nicht die einzigen Möglichkeiten für die SGH, während den Gästen nicht mehr viel einfiel, vor allem von ihren Erfahrenen wie Felix Frantzmann oder Burak Tasci war wenig zu sehen. „Wir waren dem 3:2 näher als die Meisenheimer“, stellte Beisiegel richtig fest. Auffällig: Auch die Einwechselspieler der Gäste, Nico Kiefaber und Kilian Gilcher, brachten kaum Impulse, die Auswechslungen schwächten die Gäste eher. „Da hatte ich mir mehr erhofft“, grantelte Baumgartner. Der Satz dürfte nicht nur auf das Joker-Duo gemünzt gewesen sein.

 

SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach/Lauschied III – SV Waldlaubersheim 2:1 (1:0). 

 

Wir haben uns gut verkauft und dem Spielverlauf nach verdient gewonnen“, analysierte der Meisenheimer Kotrainer Sascha Maurer. Willi Murschel brachte die Gastgeber in Führung. „Nach dem Wechsel waren wir nicht wach genug und haben den unnötigen Ausgleich durch Pierre Schuldenzucker gefangen“, berichtete Maurer. Mitte der zweiten Hälfte sah ein Spieler der Hausherren die Ampelkarte. Willi Murschel krönte seine starke Leistung aber mit seinem zweiten Treffer, der die SG-Dritte in Unterzahl jubeln ließ.

 

SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach/Lauschied II – SG Hüffelsheim/Niederhausen/Norheim II 13:0 (7:0).

 

Die Hausherren ließen gegen einen ersatzgeschwächten Kontrahenten aus Hüffelsheim nichts anbrennen. „Manchmal fehlen auch mir die Worte“, betonte Ronny Hoffmann, der Trainer der Meisenheimer, und ergänzte: „Die Gäste sind trotz großer Personalsorgen angetreten. Dafür erst einmal ein großes Kompliment. Am Ende war es jedoch das erwartete Spiel auf ein Tor. Deswegen war der Sieg auch in dieser Höhe absolut verdient.“ Die Tore schossen Yannik Sutor (5), Marcel Lörsch (3), Sven Sutor (2), Niklas Lalla (2) und Yannick Naujoks.

 

          SGM triumphiert im Topspiel

Spätestens nach dem 4:1 in der 52. Minute durch Alexander Tiedtke war klar, dass an diesem Tag einfach alles für die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach lief. Im Topspiel der Fußball-Landesliga gegen den VfR Baumholder hatten die Glanstädter einen Foulelfmeter – VfR-Keeper Michel Schmitt hatte Luca Baderschneider gelegt – zugesprochen bekommen. Tiedtke trat an, scheiterte aber am Torwart der Gäste. Im Nachschuss jedoch behielt der Meisenheimer die Oberhand, versenkte die Kugel zum vierten Treffer in den Maschen und sorgte für die Vorentscheidung. Am Ende besiegte die SGM die Gäste aus Baumholder deutlich mit 6:1

Eng am Mann: Der Meisenheimer (rechts) bearbeitet Jannis Staudt vom VfR Baumholder. Die SGM war im Topspiel allgemein einen Schritt schneller und gewann klar mit 6:2. Foto: Michael Ottenbreit
Eng am Mann: Der Meisenheimer (rechts) bearbeitet Jannis Staudt vom VfR Baumholder. Die SGM war im Topspiel allgemein einen Schritt schneller und gewann klar mit 6:2. 
Foto: Michael Ottenbreit
 

Die Gastgeber hatten einen traumhaften Start in die Partie erwischt. Nach wenigen Sekunden hatte Tiedtke nach einem langen Pass zu viel Platz, behauptete sich gegen mehrere Gegenspieler und legte quer auf Felix Frantzmann. Der Meisenheimer Kapitän behielt frei stehend die Nerven und stellte auf 1:0 (1.). Der VfR hatte die ersten Momente der Begegnung völlig verschlafen, kämpfte sich aber schnell ins Geschehen zurück und war gleichwertig. Nach Hereingabe von Patrick Clos verpassten sowohl Kapitän Robin Sooß als auch Jannis Staudt nur knapp den Ausgleich (10.). Dieser folgte acht Minuten später, als Sooß einen schönen Pass von Fabian Lauder verarbeitete und zum 1:1 einschoss. Anschließend hatten beide Mannschaften ihre Phasen, in denen sie etwas überlegener wirkten. So entwickelte sich ein munterer und ausgeglichener Kick zweier Spitzenteams. Die Kaltschnäuzigkeit entschied das Duell zugunsten der Gastgeber. Kurz vor der Pause wurde ein weiter Pass der Meisenheimer nur unzureichend geklärt. Tiedtke schaltete schnell und spielte den in der Mitte lauernden Leon Walter an, der die Kugel nur noch über die Linie drücken musste – 2:1 (41.).

Nach dem Seitenwechsel wurde der VfR erneut eiskalt erwischt, war einfach nicht wach genug und leistete sich einen Patzer im Spielaufbau. Frantzmann kam an den Ball, stürmte auf Michel Schmitt zu und erhöhte auf 3:1 (47.). Im Anschluss an den Elfmeter-Nachschuss von Tiedtke leisteten die Baumholderer kaum mehr Gegenwehr. Tiedtke legte sogar noch einen zweiten Treffer nach und markierte, freigespielt von Walter, das 5:1 (61.). Das sechste Tor ging erneut an Frantzmann, der nach einer Kombination von Walter und Tiedtke einen Schuss im Winkel versenkte (65.). Danach plätscherte das Spiel vor sich hin, den Baumholderern war es vorbehalten, durch Moritz Hoeh den 2:6-Endstand zu besorgen (75.). „Wir haben das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten“, erklärte SGM-Trainer Andy Baumgartner, der ergänzte: „Baumholder war ein starker Gegner. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben.“ Sein Gegenüber Sascha Schnell bilanzierte: „Wir haben zwar früh das 0:1 kassiert. Doch das hat uns nicht das Genick gebrochen, da wir danach zurückgekommen sind und schon vor dem 1:1 gute Chancen hatten. Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht. Das Ergebnis ist hart, aber auch diese Erfahrung muss man machen.“ Wegen Meckerns sah der Meisenheimer Benjamin Schmell kurz vor Schluss die Ampelkarte (83.) – dies war jedoch nur ein Randaspekt in einem ansonsten fairen Spiel.

 

   SG Meisenheim/Desl./Jecken./Lausch. II – VfL Sponheim  5:1

 

 „Wir haben den Sieg einfach mehr gewollt als unser Kontrahent“, betonte SG-Trainer Ronny Hoffmann und ergänzte: „Die Mannschaft hat wirklich gut gespielt, und wir haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten gemacht. Letztlich war es ein absolut verdienter Sieg.“ Vor allem die letzten 15 Minuten der ersten Hälfte hatten einiges zu bieten. Den Führungstreffer für die SGM-Zweite erzielte Nils Janson in der 30. Minute. Bereits in der 33. Minute schoss Yannick Naujoks das 2:0, ehe Stefan Schwartz in der 40. Minute zum 1:2 aus Sicht des VfL traf. Doch die Hausherren spielten nach dem Gegnertreffer weiter konsequent nach vorne. Sven Sutor (43.) und Marcel Lörsch (45.) erhöhten noch vor der Pause auf 4:1. Nach der Pause war das Spiel lange ausgeglichen. In der 75. Minute, nach einer längeren Unterbrechung aufgrund starker Regenfälle, markierte Yannik Sutor den 5:1-Endstand.

 

Meisenheimer stecken zu keinem Zeitpunkt auf

600 Zuschauer waren gestern Abend Zeugen des Viertrundenauftritts im Fußball-Verbandspokal der gastgebenden SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach gegen Regionalligist VfR Wormatia Worms. Nach einem interessanten Spiel setzte sich letztendlich der Favorit aus der vierthöchsten Spielklasse Deutschlands gegen den Landesliga-Spitzenreiter mit 3:0 (3:0) durch und beendete so die aktuelle Pokalsaison der SG.

Textilbremse: Der Regionalligaspieler des VfR Wormatia Worms (rote Trikots) testet beim 3:0-Sieg die Haltbarkeit des Trikots von Felix Frantzmann, dem Kapitän der SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach. Foto: Klaus Castor
Textilbremse: Der Regionalligaspieler des VfR Wormatia Worms (rote Trikots) testet beim 3:0-Sieg die Haltbarkeit des Trikots von Felix Frantzmann, dem Kapitän der SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach.                                                         Foto: Klaus Castor
 

Von Beginn an entwickelte sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber überließen den Wormsern überwiegend den Ball und versuchten, aus einer sicheren Defensive den einen oder anderen Nadelstich zu setzen. So scheiterten Felix Frantzmann und Leon Walter mit ordentlichen Fernschüssen am sicheren Chris Keilmann im Gästetor (2., 17.). Doch zwingender und gefährlicher war der Regionalligist. Vor allem der wuchtige Dimitrios Ferfelis bereitete den SG-Akteuren Probleme und war nach einem Abseitstor (9.) und einer vergebenen Kopfballchance (15.) dann auch für das 1:0 verantwortlich. Nach toller Linksflanke von Linus Radau schob er am langen Pfosten lauernd ein (18.). Spätestens als Leon Volz sechs Minuten später mit einer schönen Einzelaktion auf 2:0 stellte, war eine Vorentscheidung gegen die wacker mithaltenden Hausherren gefallen. Ferfelis erhöhte dann noch vor dem Wechsel auf 0:3 und machte so nach schönem Pass von Jan-Lucas Dorow den Deckel auf die Partie (35.).

Im zweiten Durchgang schaltete die Wormatia mehr und mehr in den Verwaltungsmodus und ließ zunächst Ball und Gegner laufen. Der Viertligist brachte eine seriöse und konzentrierte Leistung nach Hause, wurde aber mit zunehmender Spieldauer etwas nachlässiger, während die Hausherren nie aufsteckten und leidenschaftlich dagegen hielten. So kam die SG auch immer wieder mal zu Einschussgelegenheiten, ohne sich mit dem verdienten Ehrentreffer zu belohnen. Am nächsten dran waren die Gastgeber in der 62. Minute. Frantzmann köpfte an die Latte, und Walter scheiterte mit dem folgenden Nachschuss an Keilmann. Den daraus resultierenden Abpraller bugsierte Philipp Schneider neben das Wormser Gehäuse. Auch Benjamin Schmell knapp (72.) und zweimal Frantzmann – zunächst am starken Keilmann (76.) und dann nach Pass des guten Walter (87.) – scheiterten beim Versuch, die ansprechende SG-Leistung zu veredeln. So ging eine Partie zu Ende, in der Meisenheim eine richtig gute zweite Hälfte zeigte. „Ich bin stolz auf die Jungs. Es war ein geiler Pokalabend in Desloch. Ich denke, dass wir einen Treffer verdient gehabt hätten“, bilanzierte SGM-Trainer Andy Baumgartner.

 

 

8:0-Kantersieg: SGM hört einfach nicht auf

mit dem Toreschießen

Die zweiwöchige Spielpause in der Fußball-Landesliga hat der SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach nicht geschadet. Mit 8:0 (5:0) bewältigten die Meisenheimer die Auswärtsaufgabe bei der SG Zweibrücken/Ixheim. Es war im fünften Saisonspiel der fünfte Sieg für die SGM.

„Jetzt haben wir endlich auch mal einen hohen Sieg gelandet. Es konnte ja nicht sein, dass das nur den anderen Teams gelingt“, sagte SGM-Trainer Andy Baumgartner. Seine Jungs hatten zuvor einige Male nach Führungen Mühe gehabt, eine Entscheidung herbeizuführen. „Das hatte ich vor dem Spiel angesprochen, und das haben die Jungs dieses Mal richtig gut gemacht. Wir fahren so weit. Da muss man doch nicht aufhören, Fußball zu spielen, wenn man führt“, sagte der Coach. Bereits nach 16 Minuten lagen die Gäste mit 3:0 vorn. Philipp Schneider traf gleich zweimal (5., 16.), Leon Walter glückte das 2:0 (12.). „Das 1:0 war geil herausgespielt. Luca Redschlag hatten wir offensiver postiert, das hatte sich da bereits rentiert. Er hat das Tor eingeleitet“, berichtete der Coach, der ergänzte: „Der Treffer ist nach einer Umschaltsituation gefallen. Es ist etwas sehr Schönes für einen Trainer, wenn du sonntags auf dem Platz etwas siehst, was du freitags trainiert hast. Das geht aber nur, wenn die Mannschaft an sich glaubt und das Kollektiv intakt ist.“ Bis zur Pause erhöhten Luca Baderschneider (29.) und Walter (36.). Doch auch nach der Pause war der Torhunger noch nicht gestillt. „Die Jungs haben einfach nicht aufgehört. Selbst in der 90. Minute hatten wir noch eine gute Chance durch Nico Kiefaber“, lobte Baumgartner sein Team. In die Torschützenliste trugen sich noch Walter (46.), Felix Frantzmann (59.) und L. Redschlag (70.) ein. Das 7:0 war ein Foulelfmeter, nachdem Walter gefoult worden war. „Er hatte ja schon dreimal getroffen und hat den Ball an seinen Kapitän weitergereicht. Ich finde es klasse, wenn die Jungs das auf dem Spielfeld so kameradschaftlich regeln“, erläuterte Baumgartner.

 

 

SG Meisenheim/Desl./Jeck./Lausch. II – FSV Bretzenheim 9:0

 

Die Hausherren fuhren einen ungefährdeten Sieg gegen das Schlusslicht ein. In der ersten Hälfte hielt der FSV dem Druck der Gäste noch stand und ging nur mit einem 0:2 in die Pause. Doch in den zweiten 45 Minuten brach die Gästemannschaft auseinander. Für die SG durften sich Yannick Naujoks (13.), Niklas Lalla (35., 47.), Marcel Lörsch (57., 62.), Sven Sutor (58., 65., 83.) und Philipp Bauhaus (88.) in die Torschützenliste eintragen.

 

 Das Spiel kontrolliert

Souverän erreichte die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach die vierte Runde im Fußball-Verbandspokal. Mit 3:1 (2:0) bezwang der Gastgeber in Desloch den Klassenkameraden SG Hoppstädten-Weiersbach.

Mit einem Doppelschlag (15., 16.) beruhigten die Gastgeber frühzeitig das Geschehen. Leon Walter und Philipp Schneider trafen. Vielleicht war das sogar ein bisschen zu viel der Beruhigung, denn in der Folgezeit fehlte es den Meisenheimern an der Zielstrebigkeit in Richtung Gäste-Tor. So ließ der entscheidende dritte Treffer lange auf sich warten. Allerdings wurden auch die Gäste, die selbst in Rückstand defensiv agierten, nur selten gefährlich. Einzige Ausnahme: In der 44. Minute flog ein Schuss der Hoppstädtener an den Pfosten des von Martin Steeg gehüteten SGM-Kastens. In der 76. Minute gelang Burak Tasci schließlich mit einem Distanzschuss das 3:0. Das 1:3 durch Maik Winter (82.) bedeute lediglich Ergebniskosmetik. „Das war kein spektakulärer Pokalfight, unser Team hat das Spiel aber jederzeit kontrolliert und hat verdient gewonnen“, bilanzierte der Deslocher Vorsitzende Oliver Kallenbach. 

 

 

   SG Meisenheim/Desl./Jeckenb./Lausch. II – FSV Rehborn 3:6

 

Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen und hatten in der ersten Hälfte insgesamt leichte Vorteile. Somit war die Führung zur Pause auch verdient. Nach der Pause mussten wir leider etwas Lehrgeld bezahlen. Wir haben zu ungünstigen Momenten schwerwiegende Fehler gemacht, die dann auch vom FSV gnadenlos bestraft wurden“, berichtete SGM-Trainer Ronny Hoffmann. Für sein Team trafen Yannik Sutor, Niklas Lalla und Last-minute-Zugang Nico Kiefaber. Die Treffer der Rehborner erzielten Lukas Münz (2), Patrick Schardt, Adrian Schweikhard, Kim Erik Keller und Samuel Rahn. Auch für den FSV war es der erste Saisonerfolg – und das ausgerechnet im Derby. Das schmeckte den Gästen natürlich doppelt gut.

 

 

  Leon Walter war der Mann des gestrigen Abends.

 

Der Fußballer der SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach erzielte in der zweiten Verbandspokal-Runde beim 6:2-Sieg seines Teams in Monzingen die ersten drei Treffer. 

 

     TuS Monzingen – SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach 2:6

Ein geiler Pokalfight. Es ging in der zweiten Hälfte hin und her. Die Meisenheimer waren spielerisch etwas besser, aber wie sich die Monzinger Jungs gewehrt haben, das war weltklasse“, lobte TuS-Sprecher Manuel Blatz. Leon Walter war nach 35 Minuten das 1:0 geglückt. „Das Tor war sehr umstritten. Wir haben da ein klares Foul an unserem Verteidiger gesehen“, sagte Blatz. Mit dem Halbzeitpfiff folgte das 2:0. Zunächst scheiterte Walter mit einem Elfmeterschuss an TuS-Torwart Marcel Kramm, doch den Nachschuss setzte der Stürmer in die Maschen. Es war nicht die einzige starke Parade von Kramm. „Er hat glänzend gehalten und uns im Spiel gehalten, hat mehrere Eins-gegen-Eins-Situationen entschärft. Marcel war der beste Monzinger“, berichtete Blatz. Nachdem Walter (48.) und Philipp Schneider (52.) auf 4:0 erhöht hatten, schien die Partie entschieden zu sein, doch die Monzinger gaben sich nicht geschlagen. Julian Brückner (54.) und Marvin Alt (58.) mit einer herrlichen Direktabnahme verkürzten und machten es spannend. Die Gastgeber waren in der Folgezeit aber nicht zwingend genug, um eine Überraschung zu erreichen. Die Meisenheimer Felix Frantzmann (85.) und Malik Yerima (87.) schraubten das Ergebnis schließlich in die Höhe.

 

Frantzmann spannt SGM auf die Folter

Nur die dreiwöchige Spielpause bremst die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach aus. Auf dem Spielfeld ist der Fußball-Landesligist derzeit nicht zu stoppen, feierte im vierten Spiel den vierten Erfolg. Doch es war Geduld gefragt, ehe das 1:0 (0:0) gegen den TuS Hohenecken eingetütet war.

„Wir haben erneut in der dritten Minute der Nachspielzeit getroffen. Das zeigt, dass wir fit sind. Es zeigt aber auch, dass die Jungs unbedingt gewinnen wollen“, erklärte SGM-Trainer Andy Baumgartner. Hatte in der Vorwoche Kilian Gilchers 2:0 den Dreier in Hoppstädten festgetackert, erlöste nun Felix Frantzmann die Meisenheimer. „Er hat vorher einige Chancen vergeben, die schwerste Möglichkeit hat er dann gemacht“, sagte Baumgartner. Frantzmann war von Luca Redschlag angespielt worden. Der Ball sprang aber 30 Meter vor dem Kasten nach außen weg, und plötzlich tauchte auch noch der Hoheneckener Torwart vor Frantzmann auf. Doch der Kapitän behielt die Übersicht und hob den Ball über den Schlussmann in den leeren Kasten. Der Jubel kannte anschließend keine Grenzen bei den Meisenheimern.

20 Minuten hatte die SGM benötigt, um ins Spiel zu finden. Das lag auch oder gerade an den Hoheneckenern, die auftrumpften und den Ton angaben. „Wir haben es nicht geschafft, ihre Passwege zuzustellen“, erkannte Baumgartner. Doch sein Team steigerte sich. Fortan waren die Meisenheimer am Drücker, erspielten sich viele Chancen. Nicht nur Frantzmann vergab, auch Leon Walter, Alexander Tiedtke und der eingewechselte Philipp Schneider beteiligten sich am Auslassen der Torgelegenheiten. „Die Hoheneckener hatten im gesamten Spiel zwei Torabschlüsse, und wir schießen eine Fahrkarte nach der anderen“, haderte Baumgartner, der ergänzte: „Ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt, dass das Spiel von einem Wort entschieden wird: Wille. Und den haben die Jungs bis zum Schluss gezeigt.“ Stark agierte die zentrale Dreierreihe, die neben Frantzmann von Benjamin Schmell und Burak Tasci gebildet wurde. „Zudem hat es mich gefreut, wie stark Maurizio Lörsch gespielt hat. Es ist sehr bemerkenswert, welchen Halt er uns nach seiner langen Leidenszeit nun wieder gibt“, lobte Baumgartner, für dessen Team das fünfte Punktspiel erst am 9. September ansteht.

SG Hüffelsheim/Niederhausen/Norheim II – SG Meisenheim/ Desloch/Jeckenbach/Lauschied II 1:5 (0:1). 

 

Die erste Hälfte war ausgeglichen verlaufen. „Während wir nur zwei Spieler über 20 Jahren im Kader hatten, griffen die Hüffelsheimer auf etablierte Erstmannschaftsspieler zurück. Nicht zuletzt deswegen stand die Heimelf defensiv sehr gut. Insgesamt waren die ersten 45 Minuten eher ein Abtasten. Erst mit dem 1:0 kamen wir besser ins Spiel“, analysierte Ronny Hoffmann, der Trainer der Meisenheimer. „In der zweiten Hälfte haben wir zu den richtigen Momenten die Treffer erzielt und auch spielerisch eine Schippe draufgelegt. Unter dem Strich war der Sieg aufgrund der zweiten Hälfte hochverdient.“ Für die Gäste trafen Yannik Sutor (36.), Yannick Naujoks (56.), Niklas Lalla (57., 70.) sowie Tim Fleck (76.). Das 1:1 hatte Christopher Bernabè (50.) erzielt. Hoffmann: „Ich muss meiner jungen Truppe ein Kompliment machen. Aktuell verkaufen sich die Jungs richtig gut. Ich hoffe, das geht so weiter.“

 

SV Waldlaubersheim – SG Meisenheim/Desl./Jeckenb./Lauschied III 5:1

 

Ein Riesen-Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat es geschafft, einige Ausfälle zu kompensieren und trotzdem das Spiel zu dominieren“, fand SVW-Coach Marc Förster lobende Worte. Manuel Aranda stellte durch seinen Treffer zum Halbzeitstand die Weichen auf den ersten Dreier. Martin Alles erhöhte nach Wiederanpfiff. Sascha Maurers Anschlusstreffer 15 Minuten vor Schluss blieb ohne Bedeutung, denn Michael Vosskühler und Timo Dreßler per Doppelpack schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Am Ende fiel der Sieg ein Tor zu hoch aus. Meisenheim hat gut dagegengehalten“, zollte Förster dem Gegner Respekt.

 

Baderschneider legt vor, Gilcher macht alles klar – aber die SGM hat beim 2:0-Sieg Probleme

Ein zerfahrenes Fußballspiel erlebten 150 Zuschauer beim Landesliga-Heimauftritt der SG Hoppstädten-Weiersbach gegen die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach. Die spielstarken Gäste ließen sich wenig Ansehnliches einfallen, und die Gastgeber standen kompakt und versuchten, über Nadelstiche gefährlich zu werden. Letztendlich setzte sich die konsequentere SGM durch mit 2:0 durch.

 

Den Ball im Blick hat Eloy Campos, dahinter lauert der Meisenheimer Benjamin Schmell. Die SGM gewann am Ende mit 2:0. Foto: Benjamin Schmell
Den Ball im Blick hat Eloy Campos, dahinter lauert der Meisenheimer Benjamin Schmell. Die SGM gewann am Ende mit 2:0.                                                Foto: Benjamin Schmell
 

Dabei war das 1:0 zur Pause der Gäste, das nach der schönsten Kombination des ersten Durchgangs entstand, als glücklich zu bezeichnen. Der starke Burak Tasci hatte einen Flugball über die Kette der Hoppstädtener genau in den Lauf des wuchtigen Felix Frantzmann gespielt. Dieser nahm die Kugel perfekt mit und legte sie quer auf den mitgelaufenen Malik Yerima, der ins leere Tor schob (16.). „Wir müssen besser Fußball spielen. Ich habe meinen Jungs zwischendurch mal zugerufen, sie sollen aufhören der gegnerischen Innenverteidigung die Haare vom Kopf zu schießen“, übte Gästetrainer Andy Baumgartner dennoch Kritik an der Spielweise seiner Mannschaft. Die dicksten Gelegenheiten vor der Pause hatten in Alexander Bambach (40.) und Eloy Campos (45.) denn auch die Gastgeber vergeben.

„Nach der Pause waren wir kurz unsortiert“, sagte Hoppstädtens Coach Jörg Marcinkowski. Die Gäste waren nah dran, die Partie zu entscheiden, unter anderem Alexander Tiedtke traf einmal die Latte. Es blieb allerdings spannend. Erst in der Nachspielzeit konterte sich die SGM entscheidend durch. Luca Baderschneider, legte quer zu Kilian Gilcher, der das 2:0 markierte (90.+2).

SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach/Lauschied II – SG Disibodenberg 2:2 (2:0).

 

 „Wir haben eine starke erste Hälfte gespielt“, berichtete SGM-Trainer Ronny Hoffmann. Er ergänzte: „Nach der Pause hat der Druck zugenommen. Wir hatten jedoch auch zwei Chancen, um direkt nach der Pause auf 3:0 zu erhöhen. Danach wären die Gäste nicht mehr zurückgekommen. Unter dem Strich geht das Unentschieden aber in Ordnung.“ Der Torfilm: 1:0 Yannik Sutor (15.), 2:0 Marcel Lörsch (42.), 2:1 Felix Kehl (65.), 2:2 Jonas Schumacher (75.).

 

SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach/Lauschied III – TuS Meddersheim 3:3 (1:2). 

 

Claudius Dominiak brachte die Gäste in Front. Die Meisenheimer steckten jedoch nicht auf und kämpften sich immer wieder heran. Frederik Charalambous glich aus. Die Pausenführung der Gäste ging auf das Konto von Rene Döres. Nach Wiederanpfiff markierte Ismail Cakir das 2:2 für die Kombinierten. Joshua Steffen stellte auf 3:2 für die Meddersheimer, ehe Cakir den Schlusspunkt setzte. „Das Unentschieden geht in Ordnung. Es war ein sehr intensives Spiel für beide Mannschaften,“ erklärte TuS-Trainer Christian Bruch.

 

5:2-Sieg gegen den VfR Kirn: 

Nach Andy Baumgartners Ansprache glänzt die SGM

Am Treppenaufgang zum Sportgelände begann für die Fußballer der SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach die Wende im Derby der Landesliga gegen den VfR Kirn. Genau dort hatte Trainer Andy Baumgartner seine Schützlinge versammelt, nachdem sie mit einem 1:2-Rückstand in die Pause gegangen waren.

 

Meine Herren, so geht's nicht weiter: Andy Baumgartner, Trainer der SG Meisenheim (links), wurde zur Pause gegen den VfR Kirn beim Stand von 1:2 deutlich. Danach lief es besser, die Gastgeber gewannen mit 5:2. Foto: Klaus Castor
Meine Herren, so geht's nicht weiter: Andy Baumgartner, Trainer der SG Meisenheim (links), wurde zur Pause gegen den VfR Kirn beim Stand von 1:2 deutlich. Danach lief es besser, die Gastgeber gewannen mit 5:2.                                                             Foto: Klaus Castor
 

In seiner Ansprache machte Baumgartner auf Defizite aufmerksam und schwor seine Truppe mit klaren Worten noch einmal ein – dabei traf der Meisenheimer Übungsleiter offenbar den richtigen Ton. Im zweiten Durchgang zeigten sich die Glanstädter verbessert und gewannen das Duell gegen den VfR mit 5:2.

Die Kombinierten mussten in der Tat einige Stufen erklimmen, ehe sie sich über ihren zweiten Dreier im zweiten Saisonspiel freuen durften. Die ersten Schritte fielen noch schwer, doch mit fortlaufender Spieldauer ließen sich die Heimischen auf ihrem Gipfelsturm zum Erfolg nicht mehr aufhalten.

Zwar war es die SGM, die zu Beginn mehr Szenen in der gegnerischen Hälfte besaß. Die Kirner jedoch präsentierten sich vor der Halbzeit eiskalt in ihrer Chancenverwertung. Nach einem Befreiungsschlag erkämpfte sich der wie schon beim 5:1 gegen die SG Hüffelsheim starke Bastian Rinn den Ball und wurde im Strafraum von Verteidiger Pascal Mohr gefoult. Schiedsrichter Nico Dönges entschied auf Elfmeter, den Alexander Bauer zum 1:0 für die Gäste verwandelte (9.). „Ich habe im Vorfeld noch gewarnt, dass Bastian Rinn ein unheimlich schneller Spieler ist“, erklärte SGM-Trainer Baumgartner. Er fügte an: „Die Kirner haben in der ersten Hälfte mehr Biss gezeigt und sehr viel investiert.“ Gleichwohl war es die Heimmannschaft, die über die gesamte Spielzeit feldüberlegen agierte und daher auch folgerichtig zum Ausgleich kam. Luca Baderschneider bediente Leon Walter mit einem Flachpass in die Mitte. Der Angreifer schloss per Direktschuss zum 1:1 ab (30.). Vermeidbare Unachtsamkeiten in der Defensive sorgten aber dafür, dass schon bald wieder die Kirner in Front lagen. SGM-Sechser Burak Tasci verlor das Leder an VfR-Spielertrainer Florian Galle. Dieser passte schön in den Lauf von Rinn, der auf das Tor zulief und SGM-Keeper Martin Steeg mit einem feinen Schuss ins lange Eck keine Chance ließ (36.). „Natürlich hatten die Meisenheimer mehr Ballbesitz. Aber im ersten Durchgang haben wir gezeigt, dass wir mithalten können und durchaus verdient geführt“, befand Galle.

Verschiedene Faktoren brachten die SGM in den zweiten 45 Minuten auf die Siegerstraße. Die Gastgeber legten eine klar verbesserte Einstellung an den Tag und zeigten ihrerseits nun enorme Konsequenz vor des Gegners Tor. Schon kurz nach der Pause kam es zu einer kleinen Belagerung des VfR-Strafraums. Walter und Felix Frantzmann scheiterten zunächst bei ihren Schüssen, doch der dritte Versuch von Alexander Tiedtke landete zum 2:2 im Netz (53.). Drei Minuten später folgte eine schöne Kombination über die Außenbahn. Letztlich flankte Baderschneider auf Frantzmann, der mit seinem Treffer das Spiel endgültig zum Kippen brachte. „Der schnelle Doppelschlag hat den Meisenheimern in die Karten gespielt. Sie haben es dann gut ausgespielt. Hinten raus haben bei uns die Körner gefehlt. Es war schwer, noch einmal zurückzukommen“, betonte Galle, der ebenso wie Alexander Schick im Laufe der zweiten Hälfte verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Diese Ausfälle von Leistungsträgern wie auch die enorme Hitze machten es für die nie aufsteckenden Kirner kompliziert, eine Aufholjagd zu starten. Auf der anderen Seite passte das Zusammenspiel immer besser. Die Glanstädter ließen den Ball gut laufen und waren im gegnerischen Strafraum sehr präsent. Per Freistoß zeichnete Benjamin Schmell für das 4:2 verantwortlich (74.). In der Schlussphase kombinierten sich Walter und Pascal Michael über das Feld. Letzterer legte quer auf Frantzmann, der zum Endstand einschob (86.). „Nach der Pause haben wir es gut gemacht. Wir haben noch einige Chancen liegen lassen“, resümierte Baumgartner.